Nachbericht Topspiel: SG Ehrang III – TSG Biewer 0:1 (0:1)

Keine Punkte trotz Dominanz

Ehrang III unterliegt Biewer vor 120 Zuschauern mit 0:1

Über die Kreisliga-C Trier/Eifel berichtet unser Redakteur Lutz Schinköth

In einem echten Lokalderby unterlag Ehrangs dritter Anzug trotz dominanter Spielweise der TSG Biewer mit 0:1. Vor über 120 Zuschauern auf der Ehranger Heide besaß das Gastgeberteam die besseren Möglichkeiten und auch die reifere Spielanlage, scheiterte aber immer wieder am herausragenden Biewerer Torwart Daniel Schulz, der gleich serienweise beste Gelegenheiten der Ehranger zunichtemachte.

Hoch motivierte TSG-Spieler aus Biewer feierten noch Minuten nach der mitreißenden Partie auf der Ehranger Heide den Sieg im Lokalderby, als ob es die Meisterschaft wäre. In einer körperbetonten, schnellen und sehr fairen Partie besaß Ehrang den Löwenanteil am Spielgeschehen. Trainer Björn Hortt bezifferte diesen Wert mit 70:30. Die Gastgeber zeigten sich dominant, spielten sich gefällig durchs Mittelfeld und offenbarten auch bei Standards ihre Gefährlichkeit. Beste Chancen wurden aber Beute des TSG-Schlussmanns Daniel Schulz, der die brandgefährlichen Flanken und Freistöße wie reife Kirschen von den Bäumen herunterpflückte. „Der Biewerer Torwart hat mindestens fünf Dinger pariert. Wie der das gemacht hat, weiß ich bis heute nicht. Ich habe einige Bälle schon drin gesehen“, gab Hortt ein überraschendes Urteil ab. Die Entscheidung reifte bereits nach einer halben Stunde, als der agile Michael Mayer einen Pass von Sascha Carl aus dem Mittelfeld aufnahm, das Tempo mitnahm und Ehrangs Keeper Pascal Gouverneur per Lupfer überwand. Die Biewerer Spitzen agierten flink und entzogen sich öfters ihren Bewachern. „Kevin Werner und Michael Mayer hatten wir nicht so im Griff. Deren Konter waren stets brandgefährlich“, sagte Hortt später. In der Schlussphase war Biewer stehend k.o., rettete den Sieg mit vielen Unterbrechungen geschickt über die Zeit. Deren Trainer Sascha Carl zeigte sich hocherfreut über den glücklichen Sieg im Derby. „Ehrang war uns spielerisch überlegen und auch spielbestimmend. Die waren aggressiver in den Zweikämpfen und haben diese auch besser angenommen. Wir haben relativ tief gestanden, waren aber bei Kontern gefährlich. Unser Torwart Daniel Schulz hat uns den Sieg mit gerettet“, gestand Carl.

SG Ehrang III: P. Gouverneur – Millen, Beck, Gerten, Khalife – Schmitz, Schwan, Klein, Bauer (59. Schmidt) – Orth (79. Holstein), A. Gouverneur (73. Dostert).

TSG Biewer: Schulz – Geibel, Preis, Carl, Klinkhammer (36. Frank) – Kinzig, K. Prison (82. Schmidt), P. Prison, Kulig – Werner (70. Backendorf), Mayer.

Trainer:
Sascha Carl

Ich nehme hiermit mal Stellung zu dem Nachbericht des 11er Magazins zur Partie FSG Ehrang/Pfalzel III – TSG Biewer!

In ihrer aktuellen Ausgabe schreiben die Damen und Herren des Magazins eine sehr einsichtige Darstellung der Partie. Wie in etwa das die Spielanteile 70/30 auf Ehranger Seite waren. Des weiteren beziehen Sie sich darauf, dass Ehrang die reifere Mannschaft war und die klareren Chancen hatte. Das Torwart Daniel Schulz mindestens 5 Bälle gehalten hätte wo keiner weiß wie er das gemacht hätte usw.! Sicherlich geben diese Aussagen die Ansicht des Ehranger Trainers Björn Horth wieder, wobei ich persönlich und ich denke zumindestens viele (soweit neutrale) der angeblich anwesenden 120 Zuschauer ( wovon es max. 80 waren) anderer Meinung sind! Leider hat das Magazin  vergessen zu erwähnen, dass auch wir oftmals die Chance hatten das 0-2 zu erziehlen. So stürmt Kevin Werner alleine auf Ehrangs Torwart Gouvaneur zu und wird so rüde gefoult das er Ausgewechselt werden muss und in den nächsten Tagen an der Schulter operiert werden muss. So legt Patrick Prison ein Solo über den halben Platz hin, lässt die gesamte Ehranger Hintermannschaft alt aussehen und Spielt einen super Pass auf Kevin Prison der den Ball jedoch nicht richtig verarbeitet bekommt. Um nur zwei Grosschancen der zweiten HZ zu nennen. Alles Dinge die dem 11er bekannt waren, jedoch nicht im Bericht erwähnt wurden.
Man wünscht sich in Zukunft eine einwenig ausgeglichenere Berichterstattung, sonst ist ein Anruf Sonntags bei den Trainern nicht mehr nötig, wenn eh 80% des Berichtes den Aussagen des Gegners gewidmet sind!


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