HSC Igel – TSG Biewer 30:20 (16:12)

„Ein Spiel bei dem schnell feststand wer die Halle als Sieger verlassen sollte. Wir mussten mit einigen gesundheitlich angeschlagenen Spielern klar kommen, während auf Seite des Gegners mit Petry, Backendorf und Neunkirchen drei wichtige Spieler fehlten“, meinte Igels Trainer Sebastian Juncker.

Seine Mannschaft startete konzentriert, erzielte das erste Tor und gab die daraus resultierende Führung nicht mehr aus der Hand. Aufgrund der guten Leistung aller HSC Spieler konnte sich der Gastgebercoach erlauben, den „unverzichtbaren“ Boris Juncker (Zitat Sedi Juncker) zu schonen und auch Christian Hoffmann hatte nur kurze Einsatzzeiten.

„Was mich freut ist das Benni Steil endlich seine Fähigkeiten nutzt. Aber auch alle anderen haben heute wieder einmal bewiesen, dass es beim Teamsport nicht auf individuelle klasse, sondern auf mannschaftliche Geschlossenheit ankommt“, freute sich Juncker. In der Abwehr nutzten die Gäste anfangs einige kleine Abstimmungsprobleme beim Gastgeber und so erzielte TSG Angreifer Matthias Krewers sieben seiner acht Tore in dieser Phase.

Hierdurch erklärt sich der „knappe“ 16:12 Halbzeitvorsprung der Gastgeber.

„Für die zweite Halbzeit hatten wir uns dann viel vorgenommen“, verriet Juncker, dessen Mannschaft zunächst den Anschlusstreffer der TSG zum 16:13 kassiert. Das war der Weckruf für die Igeler Mannschaft, die jetzt mit fünf Treffern in Folge auf 21:13 davonzogen. „Die dann hektisch werdende Begegnung führte zu der einen oder anderen interessanten Regelauslegung des ansonsten gut pfeifenden Klaus Wenner und kam durch völlig unnötige und auch unsportliche Aktionen der Gäste aus Biewer zustande“, klagte Juncker. In dessen Team war es nicht nötig, Boris Juncker einzusetzen und so konnten die A- Jugendlichen zeigen, was sie drauf haben. „So degradierte Benni Steil Krewers Bemühungen zur Bedeutungslosigkeit. Er brachte gerade mal einen Torwurf zustande.

Am Ende ein absolut verdienter Sieg meiner Mannschaft gegen Gäste, bei denen sich dieses Mal die scheinbar magischen Kräfte des Jarek Glinka wie gegen Irmenach nicht zeigten. Biewer hat ohne seinen Neuzugang ein echtes Problem, da er auch einer der wenigen ist, der weiß, wie man eine vernünftige Abwehr spielt. Was mich besonders gefreut hat ist die Art und Weise wie das Spiel gewonnen wurde die unser Spieler Christian Hofmann, in Anlehnung an den Vorbericht meines Trainerkollegen Harry Höhn, zu der Aussage: „wer oder was ist eigentlich „Höhn“ verleitete“, womit er auf die völlige Fehleinschätzung dieses Spiels anspielte.

HSC: Conermann, Barton- Juncker (4), Hofmann (1), Werdel (4), Steil (8), Ossadnik (2), Scheiwen, Kesseler (3), Monzel (4), Fusenig (4)

Biewer: Krewer St., Walter- Gerten (1), Wenzel (1), Krewer (8/3), Jagemann (2), Schüring (4), Voss (2), Hostert (2), Glinka, Krewer A., Heinz

Quelle:Moselhandball


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